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Foto (c) Marjana Jocic

Eine Produktion von ProArtiSt / Joachim Goldschmidt.

Ort: Anneliese Brost Musikforum Bochum
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Kleiner Saal

 

Mit

Ameli Dziemba, Musikalische Leitung/Komposition
Rachel Maio, Eigenkomposition
Georgia Maddamma, choreographische Mitarbeit
Bettina Henningsen, Dramaturgie
Marijana Jocic, Video
Jan Platzcke, Lichtdesign
Joachim Goldschmidt, Idee/Gesamtleitung

Cellistinnen:
Rachel Maio, Julia Jacobs, Anna Stasevich, Maria Luis Duarte

Tänzerinnen:
Tanya Kupra, Giulia Nicoletti, Eva Kubicek, Erika Knauer

„Schluss mit süß“ ̶ ist die Verbindung von klassischer Musik und Urban Dance. Vier Cellistinnen und vier Urban-Dance-Tänzerinnen treffen auf die Musik von Komponistinnen aus dem 19.-21. Jahrhundert: Fanny Hensel setzte sich schon vor 200 Jahren als Komponistin über das männliche Dogma der Frau als Hausfrau und Mutter hinweg und steht somit stellvertretende für die Thematik des Stückes: Schluss mit süß!
Es geht um die Auseinandersetzung mit den weiblichen Rollenbildern in den Gattungen ̶ ein Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Facetten von Weiblichkeit in Street Dance und klassischer Musik.

Ein prägender Tanzstil in dem Stück ist das Voguing, dessen Bewegungsabläufe sich mit einer unverkennbaren femininen Attitüde zu einer eigenen Tanzsprache entwickelt hat, wie es sonst bei keiner anderen Urban-Dance-Art der Fall ist. Mit klassischen Musikerinnen verbindet man oft die Charakteristika von Weichheit und elfenbeinfarbener Eleganz. Zudem ist das Cello ein Instrument, das wegen seiner Form seit jeher als weiblich angesehen wird und – von Frauen gespielt – automatisch einer Erotisierung ausgesetzt ist.

So werden die Werke von Komponistinnen des 19.-21. Jahrhunderts musikalisch und tänzerisch stilübergreifend von einem ungewöhnlichen Ensemble neuinterpretiert. Ein Brückenschlag zwischen klassischer Musik und einer jungen impulsiven Tanzform.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen

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